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Wir haben eine neue Webseite!!!

Nach dem erfolgreichen Ausgang des Bürgerentscheids
am 14.10.2018 hat sich das
Bündnis gegen ein RKK auf dem Kepler-Areal”
umbenannt in 

Bündnis für die Zukunft des Kepler-Areals

Hier geht’s zu unserer neuen Webseite:
zukunft-keplerareal.de

(Die Webseite kein-rkk.de wird nicht weiter aktualisiert)



Beim Plenumstreffen am 13.12.2018 beschlossen wir einstimmig folgende
Ziele und Aufgaben des Bündnisses
für die Zukunft des Kepler-Areals 

  • Ausschöpfen aller realistischen Möglichkeiten, um einen Aufschub des Gebäude-Abrisses auf dem Kepler-Areal zu erreichen, bis eine Neukonzeptionierung vorliegt
  • Verhandlungen mit der Stadt bzw. dem Eigentümer zwecks Änderung / Kündigung des Erbbauvertrags, in dem der Abriss vereinbart ist
  • Öffentlichkeitsarbeit, um aufzuzeigen, warum ein schneller Abbruch des Kepler-Areals und eine Nutzung als Interims-Busbahnhof und Baustelleneinrichtung unnötig und schädlich für den Alleengürtel ist
  • Öffentlichkeitsarbeit, um aufzuzeigen, dass in dem Gebäudekomplex eine enorme „graue Energie“gebunden ist, weshalb ein Erhalt nachhaltig und umweltschonend ist
  • Forderung nach einem Gutachten, das die Kosten einer Sanierung des Kepler-Areals für eine weitere Nutzung darstellt
  • Aufzeigen, wie eine kulturelle Zwischennutzung des Kepler-Areals aussehen könnte
  • Einwirken auf Stadtspitze, Stadtrat und Stadtplaner, um eine grundsätzliche Überarbeitung bzw. Neugestaltung der Planungen zum Kepler-Areal und zum Bahnhofsumfeld angesichts des Ergebnisses des Bürgerentscheids zu erreichen
  • Fordern, dass die Stadtspitze eine intensive Beteiligung der Regensburger Bevölkerung bei der Überarbeitung der Planungen ermöglicht und organisiert
  • Neubefassung des Stadtrats angesichts der geänderten Sachlage und vor der Schaffung irreversibler Fakten
  • Fordern, dass die Verkehrsplanung in Regensburg mit dem Vorrang für ÖPNV zügig gestaltet wird (Frage: ist die Tiefgarage überhaupt bzw. in welcher Größe notwendig?) und vorrangig die Realisierung einer Stadtbahn erfolgt
  • Sicherstellen, dass die Stadtspitze nicht nach dem Ablauf der Sperrwirkung des Bürgerentscheids ihre RKK-Pläne wieder aufnimmt (z.B. unter einer neuen Bezeichnung)
  • Darauf hinwirken, dass in Regensburg weiterer bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird, wenn die Studentenwohnungen am Kepler-Areal wegfallen.

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ERFOLGREICHER  BÜRGERENTSCHEID !!!

 –  Ein überwältigendes Votum gegen das RKK   –

61,70 % der teilnehmenden RegensburgerInnen stimmten am 14.10.2018 mit JA für den unverzüglichen Stopp aller Vorarbeiten und Planungen für ein Regensburger Kultur- und Kongresszentrum auf dem Kepler-Areal.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
mit Ihrem Votum haben SIE gezeigt,
… dass Sie mehr und andere Bürgerbeteiligung wollen
… dass Sie MITdenken wollen, oder lieber SELBST denken
… dass WIR hier in Regensburg Demokratie können!!!


DANKE!

WIR STIMMEN MIT JA FÜR DEN STOPP DES RKK
                                        WIR STIMMEN MIT JA FÜR DEN STOPP DES RKK !


Hintergrund:

Seit vielen Jahren versucht die Stadtregierung, in Regensburg ein sogenanntes Kultur-und Kongresszentrum (RKK) zu bauen.  Zuletzt sollte das RKK auf dem Kepler-Areal am Ernst-Reuter-Platz zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt realisiert werden. In früheren Untersuchungen galt dieser Standort als am wenigsten geeignet. Ein RKK am Kepler-Areal wäre eine gigantische Fehlinvestition und hätte schlimme Konsequenzen im Hinblick auf Verkehrspolitik, Denkmalschutz, Naturschutz und ökologisch-soziale Stadtentwicklung.

Um Akzeptanz für ihr Vorhaben zu schaffen, präsentierte die Stadtspitze die Planungen für das RKK mit diversen städtebaulichen “Verbesserungen” rund um das Bahnhofsareal. Und sie führte eine “Bürgerbefragung ” durch, die nur als Farce bezeichnet werden kann. Denn es gab keine Möglichkeit, die Pläne von Stadtspitze und Verwaltung abzulehnen.

Wir erzwangen echte Bürgerbeteiligung! Wir haben mit unserem erfolgreichen Bürgerbegehren erreicht, dass die Regensburger Bürgerinnen und Bürger am 14. Oktober 2018, gemeinsam mit der Landtagswahl, tatsächlich darüber abstimmen konnten, ob sie ein RKK auf dem Kepler-Areal wollen oder nicht.

Die Frage des Bürgerentscheids lautete:

“Sind sie dafür, dass alle Vorarbeiten und Planungen für ein Kultur- und Kongresszentrum auf dem Kepler-Areal unverzüglich gestoppt werden?”

Und die Antwort der RegensburgerInnen war eindeutig: 
JA, stoppt die Planungen für ein RKK !!!

Und hier, kurz und knapp, die Begründung für unser Bürgerbegehren:

Die Stadt Regensburg plant, auf dem Kepler-Areal ein Kultur- und Kongresszentrum (RKK) mit einem großen Saal von ca.1800 Plätzen und einem weiteren mit ca. 800 zu bauen. Dies ist aus folgenden Gründen nachteilig für die Stadt:

  1. Der Verkehr rund um das Kepler-Areal ist schon jetzt kaum zu bewältigen. Bau und Betrieb eines RKKs unmittelbar an der Umweltzone würden das Verkehrsaufkommen und damit verbunden die Feinstaubbelastung untragbar vermehren.

  2. Ein RKK würde durch Bau und Unterhalt ein hohes Defizit verursachen. Mittel für aktuell drängendere Aufgaben der Stadt – Schaffung bezahlbarer Wohnungen, Ausbau und Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs (z.B. Stadtbahn) – würden fehlen.

  3. Für ein RKK müssten laut vorliegendem Gutachten etwa 100 Bäume gefällt werden, was den bereits deutlich dezimierten Grüngürtel noch weiter reduzieren würde.

  4. Es gibt bereits mehrere Kultur- und Kongresszentren für beliebige Teilnehmerzahlen in Regensburg. Ein weiteres RKK würde sich negativ auf die Belegung der bestehenden Einrichtungen auswirken oder sie in ihrer Existenz bedrohen.

Eine ausführliche und differenzierte Zusammenstellung finden Sie auf der Seite “44 Gründe gegen ein RKK”.


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