Argumente

 


Wesentliche Fakten für ein ‘JA zum Stopp des RKK´ beim Bürgerentscheid:

Die Stadt möchte Ihnen ein Kongresszentrum (RKK) unter dem Deckmäntelchen der Verkehrsberuhigung und Aufwertung des Bahnhofs-Areals verkaufen!

Die Stadt schreibt in ihrer Stellungnahme zur Frage des Bürgerentscheids:
„Mit ihrem NEIN (zum Bürgerentscheid) kann der in die Jahre gekommene Kepler-Bau ersetzt werden.
Das ist irreführend, weil die Stadt den Abbruch des Kepler-Baus bereits vertraglich geregelt hat und dieser Bau nicht zwingend durch ein RKK ersetzt werden muß.
Wir favorisieren passende Wohnbebauung oder ein viel kleiner dimensioniertes Begegnungszentrum und sind vor allem offen für Ideen aus einer ernstgemeinten Bürgerbeteiligung.

Der Stadtrat schreibt weiter: Ihr NEIN heißt:
„Das gesamte Bahnhofsumfeld wird grüner und der Alleengürtel durch Neupflanzungen gestärkt.“
Wir, die Gegner des RKKs befürworten natürlich eine Stärkung des Alleengürtels. Die wird ohne einen rießigen RKK-Betonklotz (mit 1800 Sitzplätzen allein im großen Saal) viel leichter zu realisieren sein. Ein JA heißt also: Mehr Grün im Areal!

Der Stadtrat behauptet Ihr NEIN heißt:
„Der komplette Bahnhofsvorplatz wird vom Autoverkehr entlastet und verkehrsberuhigt, gleichzeitig entsteht dort eine Tiefgarage für alle.“
Auch wir wollen eine Verkehrsberuhigung des Areals im Planungsgebiet! Der Stadtrat unterschlägt hier, dass ein RKK mit ca. 1800 Besuchern insgesamt viel mehr Verkehr anziehen wird und damit die Umgebung durch noch mehr Verkehr belasten wird. Er unterschlägt auch, dass die entsprechend größer geplante Tiefgarage vor dem Bahnhof während der Kongresse und Konzerte hauptsächlich mit Kongressgästen belegt sein wird.

Der Stadtrat behauptet:
Ihr NEIN heißt: Drängende Themen wie z. B. die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum werden unabhängig von einem RKK weiter verfolgt.
Das kann nicht stimmen so lange die Gesetze der Buchführung gelten. Ein dreistelliger Millionenbetrag, der für ein RKK ausgeben würde, steht nicht noch einmal zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums und für den Ausbau des ÖPNV zur Verfügung. Wir denken, ebenso wie viele Bürgerinnen und Bürger, dass die Stadt in der Vergangenheit nicht genug getan hat um die katastrophale Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entschärfen und künftig mehr tun sollte!

Egal, ob Sie grundsätzlich gegen ein RKK sind oder gegen diesen ungünstigen Standort oder einfach nur mehr Redlichkeit und Transparenz im politischen Diskurs wollen:
Nach dem überwältigenden JA für  beim Bürgerentscheid für einen Stopp der RKK-Planungen können wir nun alle damit zusammenhängend Fragen neu diskutieren.