AKTUELLES

Jetzt kommt die Kettensäge am
Kepler-Areal!
Stadt hat Fällung von Bäumen genehmigt!

Wie Anfang Februar 2019 in verschiedenen Medien zu lesen war, sollen am Kepler-Areal demnächst 12 Bäume gefällt werden.
Wir protestieren gegen diesen unverantwortlichen Eingriff in den Alleengürtel.

Sechs dieser Bäume sind laut PE der Stadt aufgrund ihres Stammumfangs gemäß Baumschutzverordnung genehmigungspflichtig. Davon stehen zwei auf der besonders geschützten sogenannten Dispositionsfläche des Alleengürtels. Für diese war zusätzlich eine Genehmigung des Freistaats Bayern erforderlich. Ein kleinerer Baum befindet sich ebenfalls auf der Dispositionsfläche und musste daher auch vom Freistaat genehmigt werden.

Wenn die Wirsing-Gebäude nicht abgerissen, sondern nach Sanierung für öffentliche Zwecke weiter genutzt werden, wie wir es fordern, müssen die Bäume nicht gefällt werden. Die Begründung der Stadt, dass der Abriss wegen des dort geplanten Interims-Busbahnhofs notwendig wäre, ist nicht stichhaltig.

Mit der jetzt bekannt gewordenen Genehmigung der Baumfällungen auf der besonders geschützten Dispositionsfläche wird deutlich, dass die derzeitige Stadtregierung die Bedeutung der Allee und den Schutz des Gesamtensembles aus den Augen verloren hat.

Eine ergänzende Info zur besonders geschützten Dispositionsfläche gibt es unter Materialien



Der Wirsing-Bau steht auf der internationalen Roten Liste zur Rettung von Exponenten der Brutalismus-Architektur

Brutalismus ist ein Architekturstil der Moderne, der ab 1950 Verbreitung fand. Der Begriff findet seinen Ursprung im französischen béton brut (‚roher Beton‘). Auch das Wirsing-Gebäude am Kepler-Areal ist ein Exponent dieses Baustils. Anfang des 21. Jahrhunderts begann eine Phase der Wiederentdeckung des Brutalismus, insbesondere angesichts von Abrissen oder entstellender Umbauten.
Es gibt eine weltweite Datenbank, in der vom Abriss bedrohte Brutalismus-Bauten dokumentiert sind:
http://www.sosbrutalism.org

Das Wirsing-Gebäude wurde in die Rote Liste aufgenommen:
http://www.sosbrutalism.org/cms/18741290


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Offener Brief :
Wie muss es weitergehen nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid?

Am 16.11.2018 protestierten wir in einem offenen Brief an die Stadtspitze und den Stadtrat dagegen, dass die Stadt anscheinend die Planungen und Arbeiten am Kepler-Areal trotz des erfolgreichen Bürgerentscheids praktisch unverändert weiterverfolgen will.

Es ist doch selbstverständlich, dass nun ein grundsätzliches Überdenken der bisherigen Planungen unter Beteiligung der Regensburger Bevölkerung erfolgen muss. Und vor allem  ein Aufschub des Gebäude-Abrisses auf dem Kepler-Areal, bis eine Neukonzeptionierung erfolgt ist. Ein “Hau-Ruck-Abriss” ist völlig inakzeptabel, solange unklar ist,  was im Anschluss dort entstehen soll.

Außerdem können sinnvolle Planungen für einen Zentralen Busbahnhof bzw. eine neue Tiefgarage am Bahnhof erst dann beginnen, wenn ein Generalverkehrsplan für den ÖPNV und den MIV vorliegt.

Hier der 5-seitige Offene Brief zum Download.

Bisher erhielten wir übrigens keinerlei Antwort auf unseren Offenen Brief von der Stadtspitze oder den Fraktionen der Bunten Rathauskoalition.


 –  Ein überwältigendes Votum gegen das RKK   –

61,70 % der teilnehmenden RegensburgerInnen stimmten am 14.10.2018 mit JA für den unverzüglichen Stopp aller Vorarbeiten und Planungen für ein Regensburger Kultur- und Kongresszentrum auf dem Kepler-Areal.
Die Wahlbeteiligung lag bei  55,68 %.

Hier ein Bericht der Mittelbayerischen Zeitung,

und der Bericht in Regensburg-digital

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Montag, 01.10.2018:
Pressetermin am Kolpinghaus mit UnterstützerInnen 

Wir stimmen mit JA für den Stopp des RKK
Wir stimmen mit JA für den Stopp des RKK !

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Sonntag, 30. 09.2018:
Harfenkonzert am Keplerdenkmal
mit Anna Murr

Ein Dank an die Alleebäume und als Erinnerung an ihre Wichtigkeit

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Öffentliche Info-Veranstaltung
der Altstadtfreunde:

ÜBER NUTZEN UND WERT DER ALLEE
UND DER PARKANLAGEN
ZWISCHEN HAUPTBAHNHOF UND ALTSTADT

Donnerstag, 20.09.2018 – 19.00 Uhr
im Kleinen Saal des Kolpinghauses

Informationsveranstaltung der Altstadtfreunde im Kolpinghaus zum kulturellen Wert der historischen Grünflächen, ihre Bedeutung für Naturschutz, Vogelschutz und Klima sowie mögliche Alternativen für die Gestaltung von Platz- und Grünflächen ohne RKK.
Es gab  Kurzvorträge von Prof. Dr.  Achim Hubel,  Prof. Dr. Helmut-Eberhard Paulus und Tom Aumer (LBV).

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Feierliche Unterschriftenübergabe

Am Montag, 16. Juli 2018 konnte das Kein-RKK-Bündnis  7.100 Unterschriften  für einen Bürgerentscheid  an die Stadt Regensburg übergeben.  Vor der Übergabe machten die Aktiven dazu einen kleinen Sektempfang (Foto unten: regensburg-digital)

Hier ein Video von TVA zur Einreichung der Unterschriften

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