Schaffung preisgünstiger Wohnungen anstelle eines Prestige-Projekts!

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  • Ein Zuhause ist ein Grundbedürfnis. Die Stadt muss für ihre BewohnerInnen da sein, als Lebensraum für alle. Wenn die Stadtspitze Prestige-Projekten wie einem RKK Vorrang gibt vor dringend nötigem Wohnungsbau, zeigt sie damit, dass ihr Profit für Wenige wichtiger ist als bezahlbarer Wohnraum für alle.
  • In Regensburg herrscht soziale Wohnungsnot. Die Mieten sind schon für Normalverdiener sehr hoch, während Menschen mit geringem oder ohne Einkommen an den Stadtrand oder ins schlecht angebundene Umland verdrängt werden. Diese Gentrifizierungsdynamik würde durch den Bau eines RKK weiter verschärft.
  • Wenn die Stadt auf ein RKK verzichten und stadtdessen mehr in sozialen Wohnungsbau investieren würde, würden alle Bevölkerungsschichten davon profitieren weil die Erhöhung des Angebots die Mieten im unteren und mittleren Preissegment reduzieren würde.
  • Regensburg steht als Universitätsstadt in der Verpflichtung, ausreichend bezahlbaren Wohnraum für StudentInnen zu schaffen, falls die derzeitigen Studentenwohnungen am Keplerareal wegfallen.
  • Die Verringerung des Wohnraums für StudentInnen am Keplerareal wird die dort wohnenden StudentInnen zum Ausweichen zwingen und damit den Wohnraum in Regensburg weiter verknappen und verteuern.
  • Studentenwohnungen am Keplerareal entlasten den Verkehr im Bahnhofsbereich, weil die dort wohnenden StudentInnen in diesem Areal keine Pkws parken können und deswegen die Verkehrsbelastung gering halten.
  • Das RKK wird die Mietpreise noch weiter in die Höhe treiben. Erstens, weil es dann noch rentabler wird, reguläre Mietwohnungen im Stadtkern in Ferienwohnungen umzuwidmen, und damit das Angebot regulärer Mietwohnungen sinken wird. Zweitens, weil die für das RKK ausgegebenen Gelder beim sozialen Wohnungsbau fehlen werden. Und drittens, weil der Stadtkern dadurch noch attraktiver für zahlungskräftige Mieter und Investoren wird.

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