Mehr Geld für die Verbesserung von ÖPNV und Radverkehr!

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  • In der bisherigen Zeitplanung steht der Bau eines RKK an erster Stelle, die Schaffung einer Stadtbahntrasse auf der Galgenbergbrücke an letzter Stelle. Angesichts der immensen Investitionskosten eines RKK besteht die Gefahr, dass die Realisierung einer Stadtbahn mit den vorgeschlagenen zwei Kernstrecken weit in die Zukunft verschoben wird.
  • Ein verbesserter ÖPNV (Stadtbahn) würde den Verkehr deutlich entlasten und die Mobilität aller VerkehrsteilnehmerInnen erhöhen. Er käme damit der gesamten Bevölkerung zugute, nicht nur Kongressveranstaltern und Hotels.
  • Für den Bau eines RKK fallen Investitionskosten von ca. 100 Millionen € an. Diese enormen Geldbeträge könnte stattdessen für die Verbesserung des ÖPNV verwendet werden, z.B. zur Umstellung der Stadtbusse auf Elektrobusse und zur Realisierung einer Stadtbahn. Die Schaffung eines modernen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) kann natürlich auch ohne ein RKK erfolgen.
  • Vor der Planung eines RKK sollte zunächst ein Gesamtverkehrskonzept entwickelt werden. In einem (bisher fehlenden) sternförmigen Schnellbus- oder Straßenbahnsystem würden Standard-Buslinien nur noch die Arme des Schnellbus/bahnsystems verbinden. Weil dann weniger Busse direkt in den Stadtkern fahren würden, wäre ein Rückbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) sinnvoll.
  • Beim Verzicht auf ein RKK hätte die Stadt Mittel zur Verfügung, um in Kooperation mit dem Landkreis ein Projekt Stadt-Umland-Bahn anzugehen, um die große Verkehrsbelastung durch die Pendlerströme zwischen Stadt- und Landkreisgemeinden zu reduzieren.
  • Die in den RKK-Planungen vorgeschlagenen Verbesserungen für den Radverkehr (zusätzliche eigene Radspuren neben der Galgenbergbrücke, zusätzliche Fahrradbrücke über die Bahngleise, zusätzliche Parkmöglichkeiten für Fahrräder am Hauptbahnhof) können (und sollten) selbstverständlich auch ohne RKK realisiert werden.
  • Auf dem Weg zu einer fahrradfreundlichen Stadt gibt es im gesamten Stadtgebiet noch viele Maßnahmen, für die beim Verzicht auf ein RKK genügend Mittel vorhanden wären.
  • Für das RKK müsste die Stadt über Jahrzehnte hinweg jedes Jahr mehrere Millionen Euro für Betriebskostendefizit, Zins und Tilgung aufbringen. Beim Verzicht auf ein RKK könnten diese Gelder dazu verwendet werden,den ÖPNV durch Fahrpreisermäßigungen attraktiver zu machen.
  • Die verkehrsmäßige Enge rund um das Kepler-Areal würde allgemein und besonders bei größeren Veranstaltungen im RKK zu Überlastung durch an-und abfahrende Busse, Trucks und PKWs führen.
  • Die für das RKK geplante Tiefgarage vor dem Hauptbahnhof müsste unverhältnismäßig groß (und damit kostspielig) ausfallen. Sie würde zusätzlichen PKW-Verkehr ins Bahnhofsareal locken.

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