Besser ein Bürger-Kulturzentrum für alle als 
ein Kommerz- und Kongresszentrum für wenige!

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  •  In Regensburg fehlt ein soziales Kultur- und Begegnungszentrum, das vorrangig der Regensburger Bevölkerung dient und auch Raum für selbstorganisierte Veranstaltungen, soziokulturelle Projekte, künstlerische Experimente, kulturelles Engagement und variable Nutzung bietet.
  • Die vielen Regensburger Vereine, Verbände, Kulturgruppen und Initiativen brauchen kostengünstige Räumlichkeiten für Veranstaltungen und regelmäßige Treffen. Die voraussichtlichen hohen Raummieten im RKK gehen an den Bedürfnissen dieser Gruppen vorbei.
  • Ein Zentrum, das auf überregionale Kongresse und große Tagungen ausgerichtet ist, dient einseitig den Interessen der ansässigen Firmen und ihren Verbänden und weniger den Bedürfnissen der breiten Bevölkerung.
Wegen der hohen Saalmieten im geplanten RKK (die ghh consult-Studie geht von 10 € pro Tag und TN aus) werden dort wohl vorwiegend kommerzielle Veranstaltungen und Tagungen mit hohen Teilnahmegebühren und hohen Eintrittspreisen stattfinden.
  • Die Regensburger Altstadt sollte auch für die Regensburger Bürgerinnen und Bürger ein Ort zum Leben und Wohlfühlen bleiben. Regensburg als Welterbe-Stadt wird bereits jetzt von Touristen überflutet. Ein RKK wird die touristische Belastung der Altstadt durch Kongressgäste weiter erhöhen. Von einem RKK profitieren in erster Linie die Betreiber von Hotels, Gaststätten und Souvenirläden. Die Bevölkerung trägt die Lasten in Form geringerer Aufenthaltsqualität, steigender Mieten und steigender Preise in der Gastronomie.
  • Die in den Ideenwerkstätten angedachten niedrigschwelligen soziokulturellen Nutzungen wie Schülertreffpunkt, Straßencafé oder Stadtteilbibliothek können auch ohne ein RKK auf dem jetzigen Kepler-Areal geschaffen werden. Wegen des geringeren Platzbedarfs wäre eine Fällung weiterer Bäume nicht erforderlich.
  • Die Stadt sollte lieber in die kulturelle Bildung und Betätigung der breiten Bevölkerung investieren. Kinder, die ein Instrument lernen wollen, warten mitunter jahrelang auf einen Platz bei der städtischen Musikschule.

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