Kepler-Areal und Alleengürtel erhalten und einen ansprechenden Stadteingang ohne RKK schaffen!

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  • Der Bau eines RKK würde eine weitere Zerstörung des denkmalgeschützten Alleengürtels bedeuten. Die Fürst-Anselm-Allee ist der erste Park Europas, der ausschließlich für eine öffentliche Nutzung für die Regensburger Bevölkerung geschaffen wurde. In der Vergangenheit war man trotz einiger Eingriffe bemüht, das Gesamtensemble zu erhalten. Mit der Bebauung des Ernst-Reuter-Platzes und gleichzeitiger Fällung von ca. 150 Bäumen würde in das Gesamtkunstwerk des Alleengürtels in unverantwortlicher Weise eingegriffen.
  • Bei einem Verzicht auf das RKK könnte der Grüngürtel im Bahnhofsbereich geschlossen werden. Es ist unverständlich, dass die Stadt Regensburg, die zu Recht stolz auf den Welterbetitel ist, hier gedankenlos eine einmalige Chance vergibt, im Sinne der Stadtreparatur eine seit Jahrzehnten klaffende Wunde zu heilen. Nach Abriss der nicht erhaltenswerten Gebäude sollte die Fläche renaturiert und im Sinne der historischen Planung des Alleengürtels angelegt und ergänzt werden.
  • Die Erhaltung der Alleebäume und die Stärkung des Grüngürtels sind wichtig für die Verbesserung der Luftqualität. Der Baumbestand wirkt der Feinstaubbelastung und der Belastung durch Kohlendioxid entgegen.
  • Das vorgesehene RKK-Raumprogramm mit Sälen für 1800 und 800 Personen ist vergleichbar mit dem neuen Konzerthaus in München bei ähnlich begrenzter Grundstücksfläche. Deshalb muss bei einer Realisierung auf dem Keplerareal mit einem ähnlich massiven Baukörper gerechnet werden. Die Gebäudehöhe wäre enorm (das Konzerthaus München hat eine geplante Höhe von 45 Metern) und würde das derzeitige Wirsinggebäude möglicherweise noch überragen.
  • Von den Gebäuden des Kepler-Areals ist das jetzige Luther-Studentenheim architektonisch bemerkenswert.Dieses sehr markante Bauwerk des Architekten Werner Wirsing ist typisch für die Architektur der 70-er Jahre. Weltweit sind Gebäude aus dieser Zeit vom Abriss bedroht. Der Erhalt der wenigen Gebäude dieser Architekturepoche stünde der Welterbestadt Regensburg gut an.
  • Nach gründlicher Sanierung und energetischer Ertüchtigung könnte das Wirsinggebäude (jetziges Lutherheim) weiterhin für preisgünstige Wohnungen genutzt werden. Im Erdgeschoß könnten zunächst bürgernahe Nutzungen verwirklicht werden. Das oberste Stockwerk würde sich für eine Gastronomie mit phantastischem Rundblick auf die Regensburger Altstadt anbieten.
  • Der Rückbau von Verkehrsstraßen, eine Verkehrsberuhigung der südlichen Maxstraße, eine Neugestaltung des Peterskirchlein-Umfelds, eine kulturelle Belebung des Ernst Reuter Platzes und insgesamt eine Verschönerung des Bahnhofsvorfeldes kann besser ohne ein RKK erreicht werden.

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